"Wer gegen Tiere grausam ist kann kein guter Mensch sein."

(Arthur Schopenhauer)
Emotionen statt Strafe.


Viel zu oft bekommt man heutzutage immer noch zu hören, dass manche Hunde nur mittels Strafe erzogen werden können. Großen Einfluss auf diese Meinung haben vor allem diverse selbsternannte Hundeflüsterer und Hundeprofis in Fernsehen und Social Media. Menschen glauben zu sehen, wie Einschüchterung und körperlicher Schmerz dem Tier unmissverständlich erklärt, wie es sich zu verhalten hat. Aus lerntheoretischer Sicht mag dies unter gewissen Umständen sogar stimmen. Den Strafe funktioniert. Zumindest für diesen einen Moment. Betitelt werden diese Methoden immer wesentlich harmloser und reichen von "Korrektur" über "Leinenimpuls" und es wird immer wieder betont, dass diese Methoden dem Hund angeblich keinen Schaden zufügen. Natürlich stimmt dies nicht. Die erlernte Hilflosigkeit ist nur eine der möglichen, nein sogar sehr wahrscheinlichen psychischen Folgen der Erziehung mittels Strafe. Man bekommt somit einen Hund der nach außen schön brav wirkt. Aber wie sieht es im Inneren des Hundes aus? Von den körperlichen Schäden ganz zu schweigen...


Strafe funktioniert zwar, allerdings bleibt für den Hund das negative Gefühl bestehen während für uns Menschen das Problem augenscheinlich "behoben" ist. Der unangenehme Reiz unterdrückt somit zwar äußerlich die Emotionen des Hundes, tatsächlich kommt es durch solche Situationen aber schnell zu unerwünschten und manchmal nicht ungefährlichen Fehlverknüpfungen. 

Allgemein bin ich der Meinung dass man natürliches Verhalten des Hundes (auch wenn es für uns unangenehm und nicht erwünscht ist) niemals langfristig unterdrücken kann. Mitlerweile ist sogar bewiesen dass Verhalten, das mittels Strafe scheinbar behoben wurde, lediglich verlagert und umgerichtet wird.

Die Studie "Canine aggression toward family members in Spain: Clinical presentations and related factors" der Universiät Barcelona kommt zum Beispiel zu dem Ergebnis, dass 95% der Hunde, die zugebissen haben, über Strafe erzogen wurden. Nur 5 % der auffälligen Hunde innerhalb der Studie wurden über positive Verstärkung trainiert.




Mein Training basiert auf möglichst viel Fachwissen, eine ordentliche Portion Gefühl und Konsequenz. Durch klare Kommunikation mit dem Hund und eine durchwegs faire Behandlung ist dieser nämlich gerne bereit, mit uns zu arbeiten. Konsequenz festig dies erlente Verhalten dann. Und so entsteht eine wundervolle Hund-Mensch Beziehung wovon beide profitieren können. Als Partner, als Freunde, als Team.



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